Falke SF25c

Typ

SF25c

Klasse

Motorsegler

Kennzeichen

D-KIOV

Baujahr

1993

Spannweite

16 Meter

Motor

Rotax 80 PS

Der Falke war von Beginn an als ein einfach zu fliegendes und zu wartendes Flugzeug in Gemischtbauweise ausgelegt, um in den Segelflugvereinen eine kostengünstige Alternative in der Schulung und für den Winterflugbetrieb zu bieten.
Wie gut der Konstrukteur Egon Scheibe die Wünsche der Segelflieger und Motorseglerpiloten verstanden hatte, belegt die Tatsache, dass bereits der Vorgänger des „C-Falken“, der „B-Falke“, in 373 Exemplaren gebaut wurde. Nachdem mit dem SF 25 B ein überzeugendes Konzept gefunden wurde, folgten beim „SF 25 C“ im Wesentlichen Detailverbesserungen, wie zum Beispiel vereinfachter Einstieg und stärkere Motorisierung. Die Genialität des Entwurfes wird durch eine bis heute andauernde Fertigung bestätigt, mit dem einfach und kostengünstig geflogen werden kann. Einen besonderen Beleg der Leistungsfähigkeit und Robustheit des Falkens erbrachte 1982 der Journalist Wolf Heckmann, der mit einem „SF 25 C“ in rund 230 Flugstunden von Deutschland nach Australien flog.

Bei der ursprünglichen Konstruktion des Falken wurden möglichst viele Teile von bereits bestehenden Flugzeugen von Scheibe Flugzeugbau unverändert übernommen, z.B. die Tragflächen des „Bergfalken II und das Höhenleitwerk vom „Sperber“. Der Rumpf besteht aus einem bespannten Stahlrohrgestell, während die Tragflächen in Sperrholzbauweise ausgeführt und ebenfalls bespannt sind. Der „C-Falke“ ist mit einem Zweibeinfahrwerk ausgerüstet, wohingegen  der Vorgänger SF 25 B kleine Stützräder unter den Tragflächen sowie ein lenkbares Spornrad besaß.

Insgesamt ist der „SF 25 C-Falke“ ist ein Motorsegler mit einfacher Handhabung und gutmütigem Flugverhalten. Auch Wenigflieger haben mit diesem Motorsegler keine Probleme. Aus diesem Grund fliegt der SF 25-C auch in vielen Flugschulen und Vereinen weltweit.

Quellen:
Scheibe Aircraft
Wikipedia zur SF 25 C

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